R. Uwe Kraus

Nur noch wenige Tage… Und was dann?

Am Sonntag, dem 12. September ist es so weit, die Kommunalwahlen in Niedersachsen finden statt.

Seitdem ich im Sommer 2020 meine Ambitionen, für den Gemeinde- und Samtgemeinderat sowie für den Kreistag kandidieren zu wollen, öffentlich gemacht habe, hat sich einiges in meinem Leben geändert.

Aber auch meine bisherige Meinung von Parteien hat sich verändert. Bisher hatte ich aufgrund meiner Position als stellvertretender Bundesvorsitzender der Bundesvereinigung fliegendes Personal der Polizei (BfPP) überparteiliche Kontakte in die Bundesländer und zum Bund; immer in den Bereichen der Innen- und Finanzpolitik sowie zu den jeweiligen Landesregierungen und zur Bundesregierung.

So war es aus meiner Sicht im Laufe der letzten Monate und Wochen selbstverständlich, dass ich mit (fast) allen Parteien und Zusammenschlüsse in meinem Wahlkreis Gespräche gesucht habe, Kandidaten und Wahlprogramme kennenlernen durfte sowie mich den Bürgerinnen und Bürgern bekannt gemacht habe.
So auch am letzten Wochenende in der Gifhorner Fußgängerzone.

Hier standen „einträchtig“ die Parteien Pavillon an Pavillon und verteilten ausgiebig ihre Flyer, Blumen und Süßigkeiten.

Wen wundert es, wenn im Landkreis Gifhorn Bündnisse von SPD, CDU und Grünen für die Wahlen der Samtgemeindebürgermeister (m/w/d) eingegangen werden, wenn man diese subjektive „Einträchtigkeit“ sieht.

Geld, so kommt es mir vor, scheint zu diesen Wahlen auch keine Rolle zu spielen, solange Positionen am Ende gehalten oder erworben werden. „Und was dann?“

Als parteiloser Kandidat, der seine Wahlkampagne 100 % eigen finanziert hat, ist es hier und da frustrierend zu sehen, wie Arbeitsuchende und Obdachlose in der Fußgängerzone die Einwohner um eine Spende bitten, während sich die Parteien – ob christlich, sozial, liberal, ökologisch oder für Deutsche – so präsentieren.

Hinzu kommt, dass einzelne Kandidaten in den sozialen Medien und in den Printmedien omnipräsent zu sein scheinen, was voraussichtlich einer vollen Wahlkampfkasse zu verdanken ist.

Warum schreibe ich meine Eindrücke so?

Weil es auch andere Kandidaten gibt. Kandidaten, mit denen ich mich gerne vergleiche, die parteilos ihren Weg gehen und bescheiden, da eigenfinanziert, ihren Wahlkampf bestreiten.

Dr. Detlef Eichner mit mir im Gespräch

Solch ein Kandidat ist für mich Detlef Eichner.

Auch ihn konnte ich am letzten Wochenende in der Gifhorner Fußgängerzone antreffen, und zwar im ehrlichen Gespräch mit eben den oben angesprochenen Arbeitssuchenden und Obdachlosen.

Schon in unserem ersten Gespräch im Otterzentrum Hankensbüttel konnten wir sowohl in unserem schulischen als auch beruflichen Werdegang Gemeinsamkeiten feststellen, sodass – unabhängig vom Ausgang der Wahlen für uns beide – wir zukünftig soziale Projekte fördern und gestalten werden.

Menschen für Menschen brauchen keine Parteibücher und volle Kassen für eigene Ziele, sie brauchen die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und sie müssen konsequent ihren Weg gehen.
Ich bin bereit, diesen auch jetzt schon steinigen Weg zu gehen. Und gemeinsam möchte ich im Dialog und transparent mit den Bürgerinnen und Bürgern Ziele definieren:

„Gemeinsam in der Gegenwart
die Zukunft gestalten!“

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